Sehr geehrter Hr. Müller,
wunschgemäß bestätigen wir Ihnen die Stornierung des Abonnements zur
Zeitschrift CHIP Linux.
Es folgen keine weiteren Lieferungen.
Grüße aus München ....
Diese E-Mail habe ich heute bekommen, nachdem ich eine Kündigung für das Probeabo von
CHIP Linux verschickt habe. Ich gebe es zu, ich habe mir das wirklich auf dem LinuxTag aufschwatzen lassen. Wieso weiß ich auch nicht mehr genau, ich glaube ich hatte einfach Mitleid mit der Frau, die den ganzen Tag hinten in der Ecke saß ohne überhaupt einen richtigen Stand zu haben. Immerhin bin ich vorher mehrfach sicher gegangen, dass mich das ganze nichts kosten wird, also wieso sollte ich das Magazin nicht einmal probe lesen.

Und ich muss sagen, dass ich mit dem Magazin überhaupt nicht zurecht komme. Ich lese einen Artikel und denke mir danach nur "Äh... ja und jetzt?". Von dem, im Heft angesprochenen, "Tech-Faktor" und "Was sie lernen" merkte ich eigentlich recht wenig und die Überschriften kamen mir auch recht reißerisch vor. Es erinnert an eines dieser typischen PC-Magazine mit solchen Überschriften wie: "MEGA ILLEGAL! So saugen Sie Indiana Jones 4 noch vor Drehbeginn!". Okay, so schlimm waren die Überschriften jetzt nicht, aber z.B. finde ich Titel wie "Was Windows Vista verspricht und Linux hält" irgendwie nervig.
Also war mir recht schnell klar, dass ich das Magazin nicht öfter lesen werden. Nun habe ich mir darüber aber doch Gedanken gemacht. Vielleicht braucht es ja genau so ein Magazin. Vielleicht helfen solche Magazine ja wirklich anderen Linux-Neulingen, die nur Windows kennen, weiter. Zu hoffen wäre es.
Aber etwas lustiges habe ich dadurch doch noch gefunden.
Simpsons: Der LinuxTag in Springfield. Viel Spaß.